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Polenta-Pizza

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Pizza ist eines der Lebensmittel mit dem ich eine
„love-hate-relationship“ habe. Manchmal liebe ich sie also über alles und
manchmal wird mir schon bei dem Gedanken an Pizza schlecht. Genauso ist das bei
mir mit so einigen Dingen, dann aber nur wenn es auf die Menge ankommt. Wenn
ich also zu viel Melone gegessen habe, kann ich sie erstmal für ein paar Tage
nicht mehr sehen, bei Pizza ist das aber phasenweise über mehrere Monate.
Zurzeit ist eigentlich eine Phase, in der ich nicht so gerne Pizza essen mag,
aber als dann meine Familie welche hatte, wollte ich unbedingt eine neue Rezeptidee
ausprobieren. Ich habe also ein wenig herumexperimentiert und herausgekommen
ist diese Polenta-Pizza.

Ja, ihr lest richtig: Polenta-Pizza. Die Pizza hat nämlich
keinen Boden aus Mehl, sondern aus Maisgrieß. Das klingt im ersten Moment
vielleicht merkwürdig, ist aber total lecker! Man kann es natürlich nicht mit
„normaler Pizza“ vergleichen, aber es schmeckt wirklich gut.
Und das beste: es liegt nicht so schwer im Magen! Da habe
ich auch die ganze Pizza gegessen und mir war danach nicht übel, so wie das
sonst oft ist. Bei diesem Rezept habt ihr entweder die Möglichkeit, die Pizza
als Fastfood zu essen, dann müsst ihr das aber schon am Abend vorher
entscheiden. Ansonsten dauert die Zubereitung etwas länger als normalerweise
bei mir üblich. Der Aufwand lohnt sich aber auf jeden Fall. 

Für 1 Polenta-Pizza braucht ihr:

70 g Polentagrieß
150 ml Wasser
1 Tl Gemüsebrühe
Pfeffer und Salz
100 g passierte Tomaten
Pizzagewürz
½ Zucchini
30 g Mais
Basilikum
Zuerst kümmert ihr euch um die Pizzabasis. Die besteht ja,
wie schon angekündigt, aus Polenta. Dafür kocht ihr das Wasser mit der
Gemüsebrühe auf und rührt den Polentagrieß mit Salz und Pfeffer ein. Das lasst
ihr dann so lange köcheln, bis ihr eine cremige Masse habt. 
Die streicht ihr dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes
Backblech. Ich habe es rund gemacht, wichtig ist nur, dass die Masse schön dünn
aufgestrichen wird, damit sie nicht so lange backen muss. Wenn ihr jetzt viel
Zeit habt, lasst ihr die Polenta auf dem Backblech erst einmal schön auskühlen
und fester werden und macht dann weiter. Wenn nicht, dann schiebt ihr das Blech
mit dem Teig sofort bei 180°C in den Backofen und backt den Teig für ca. 20
Minuten bis er schon leicht knusprig ist.
Während der Teig backt, könnt ihr euch schon um den Belag
kümmern. Ich habe natürlich Tomatensauce, angerührt mit Pizzagewürz, meinenveganen Mozzarella, Mais, Basilikum und natürlich Zucchini für TabeasBlogparade verwendet. 
Ihr bestreicht dann also zuerst den Teig mit der
Tomatensauce und belegt alles dann mit Zucchin, Mozzarella und Mais. Das
Basilikum könnt ihr mitbacken lassen, besser schmeckt es aber, wenn ihr es zum
Schluss auf die fertige Pizza legt. 
Die Polenta-Pizza kommt dann noch einmal für ca. 15 Minuten
in den Backofen. Dabei verläuft der Käse, beziehungsweise wird weich und behält
eine ganz leichte Haut, und der Polenta-Pizzaboden bäckt ordentlich durch.
Dann ist die Polenta-Pizza auch schon fertig! Natürlich ist
das ein längerer Prozess, als sich schnell eine vegane Fertigpizza in den Backofen
zu schieben und sie nach 15 Minuten wieder rauszuholen, aber bei meiner Pizza
schmeckt man auf jeden Fall den Unterschied zu einer Fertigpizza, weil sie
einfach total frisch ist und sie ist natürlich auch viel gesünder, weil sie
ohne Konservierungsstoffe etc. auskommt 😉
 
Also, falls euch noch irgendein Grund fehlt, meine vegane
Polenta-Pizza auszuprobieren: sie ist lecker, gesund, liegt nicht schwer im
Magen, ist zuckerfrei, glutenfrei und einfach eindrucksvoll!
Viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit!

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